Ziemlich interessante News zum allgegenwärtigen Schlachtfeld Online vs. TV bei Heise:

Großbritannien ist vermutlich das erste Land, in dem nun mehr für Werbung im Internet als im Fernsehen ausgegeben wird. Laut einer Studie des Internet Advertising Bureau (IAB) und PricewaterhouseCoopers wurde in der ersten Hälfte dieses Jahres eine Rekordsumme von 1,75 Milliarden Pfund (1,9 Milliarden Euro), ein Viertel des gesamten Werbemarktes (23,5 Prozent), online ausgegeben und nur noch 1,64 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro) für TV-Werbung. An dritter Stelle rangieren mit 1,38 Milliarden (1,5 Milliarden Euro) die Printmedien, berichtet die Times.

Während die Werbeausgaben im Internet im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vorigen Jahr um 4,6 Prozent gestiegen sind, fielen sie im Fernsehen um 17 Prozent. Aufgrund der Rezession sind die Werbeausgaben in Großbritannien insgesamt um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen.

Rund eine Milliarde Pfund – 60 Prozent der gesamten Online-Werbung – wurde für Werbung auf den Websites von Suchmaschinen wie Google ausgegeben, die damit den Löwenanteil verdienen. Für Online-Kleinanzeigen wurden 385 Millionen ausgegeben, Bannerwerbung sank allerdings um 5 Prozent auf 316 Millionen.

In britischen Medien wird kritisiert, dass beim Fernsehen nur die direkte Werbung berücksichtigt wurde, nicht aber Sponsoring. Berücksichtigt man bei den Printmedien neben der Werbung noch die Kleinanzeigen, so erzielen diese weiterhin die größten Einnahmen.

(fr/Telepolis)




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